Uptime-Prüfung

Uptime-Prüfung: Website-Uptime prüfen, Erklärung und kostenloser Test

Eine Uptime-Prüfung sagt Ihnen, ob Ihre Website erreichbar ist, und zwar bevor es Ihre Kunden tun. Hier steht, wie sie funktioniert, was die Prozentzahlen bedeuten und wo sie an ihre Grenzen stößt.

Pathly-Überwachung einer Website: Verfügbarkeit, Antwortzeit und TLS-Status

Was ist eine Uptime-Prüfung?

Eine Uptime-Prüfung ruft Ihre Website in festen Abständen von außen auf und hält fest, ob sie antwortet: mit welchem HTTP-Statuscode, wie schnell und mit welchem Inhalt. Antwortet die Seite nicht oder mit einem Fehler, kommt ein Alarm. Aus vielen solchen Prüfungen ergibt sich die Uptime, also der Anteil der Zeit, in dem die Website erreichbar war. Sie wird meist in Prozent pro Monat angegeben.

Uptime-Monitoring erklärt: so läuft eine Prüfung ab

Ein Prüfserver sendet alle paar Minuten eine Anfrage an Ihre Adresse. Er prüft den Statuscode, die Antwortzeit, das TLS-Zertifikat und auf Wunsch einen Text, der auf der Seite stehen muss. Schlägt die Prüfung fehl, wird sie sinnvollerweise ein zweites Mal ausgeführt, bevor der Alarm per E-Mail oder in Ihren Teamkanal geht: Ein einzelner Netzwerkfehler soll niemanden wecken. Jede Prüfung landet im Verlauf. Daraus entstehen Uptime-Quote, Ausfallzeiten und Antwortzeit-Kurven.

Uptime testen: was 99,9 % wirklich bedeuten

99,9 % Uptime klingt fast perfekt, erlaubt aber rund 43 Minuten Ausfall pro Monat. Bei 99 % sind es schon gut 7 Stunden. Genauso wichtig ist, wie gemessen wird: Wer nur alle zehn Minuten prüft, kann einen Ausfall von fünf Minuten ganz übersehen. Und eine Uptime-Quote sagt nichts darüber, ob Besucher auf der Seite auch etwas erledigen können.

Wo die Uptime-Prüfung endet

Eine Seite kann mit 200 OK antworten, während der Warenkorb leer bleibt, das Login-Formular hängt oder der Bezahlen-Button nach einem Update verschwunden ist. Die Uptime-Prüfung bleibt dann grün. Deshalb ergänzt Pathly den Ping um Flow: Ein echtes Chrome spielt den Ablauf eines Besuchers nach und speichert einen Screenshot des Schritts, der bricht. Chain prüft die API-Aufrufe dahinter, etwa ein Login und danach eine geschützte Route.

Website-Uptime kostenlos prüfen

Das kostenlose Audit ruft Ihre Seite einmal aus Europa auf und zeigt Antwortzeit, TLS-Zertifikat, tote Links und Sicherheits-Header, ohne Konto und in etwa 30 Sekunden. Für die laufende Überwachung legen Sie danach im kostenlosen Solo-Tarif einen Ping an, ohne Kreditkarte.

Häufige Fragen zur Uptime-Prüfung

Was ist der Unterschied zwischen Uptime-Prüfung und Uptime-Test?
Meist keiner: Beide Begriffe meinen eine Prüfung, ob eine Website von außen erreichbar ist. Ein einmaliger Uptime-Test zeigt den Zustand jetzt. Eine laufende Uptime-Prüfung, das Uptime-Monitoring, wiederholt ihn in festen Abständen und schlägt bei einem Ausfall Alarm.
Wie oft sollte die Uptime geprüft werden?
Für eine geschäftliche Website alle ein bis fünf Minuten. Je größer der Abstand, desto länger kann ein Ausfall unbemerkt bleiben. Bei Pathly hängt das kürzeste Intervall vom Tarif ab, die Preisseite nennt es für jeden Tarif.
Kann ich die Uptime meiner Website kostenlos prüfen?
Ja. Das Audit prüft Ihre Seite einmalig und ohne Konto. Für eine laufende Prüfung gibt es den kostenlosen Solo-Tarif ohne Kreditkarte, mit Ping-Prüfungen und einem täglichen Flow.
Reicht eine Uptime-Prüfung für einen Onlineshop?
Als Grundlage ja, als einziger Schutz nein. Sie meldet, wenn der Server nicht antwortet. Ein kaputter Checkout, ein hängendes Login oder ein fehlerhaftes Formular liefern aber oft weiter 200 OK. Dafür gibt es Flow, der den Ablauf in einem echten Browser nachspielt.
Wo stehen die Prüfserver von Pathly?
In Europa, bei Google Cloud in der Region europe-west1. Pathly wendet die DSGVO an, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) steht zur Verfügung.

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